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Summende Vielfalt

Nichts in der Natur steht für sich alleine.

Jegliches Leben bedingt die Existenz des anderen. Wie, wenn nicht im Zusammenspiel zwischen Biene und Blüte, bzw. den bestäubenden Insekten und der individuellen Pflanzenwelt, kann man diese beeindruckende, im wahrsten Sinne „befruchtende“ Entwicklung beobachten.

Diese Erfolgsgeschichte des Lebendigen begann zum Ende der Jurazeit vor 150 Mio. Jahren mit nur ca. 3.000 Pflanzenarten. In der Kreidezeit dann verhalfen einzelne, fortwährende Mutationen, den Pflanzen zu erfolgreicheren Weiterentwicklungen ihrer Gestalt. Durch vielfältige Farbanreize, individuelle Gerüche und mit zusätzlich belohnendem Nektar und Pollen, lockten sie die Insekten und sicherten sich dadurch ihre Bestäubung und somit ihren Fortbestand. Mit immer neu entwickelten, breitgestreuten Strategien wurde das Risiko, nicht bestäubt zu werden, wie es zuvor nur durch den ungerichteten Wind geschah, minimiert.

Die Blütenpflanze war geboren: Etwa vor 120 Mio. Jahren war eine gegenseitige Abhängigkeit der Blütenpflanzen und der Bienen ausgebildet. Mit der Zeit passten sich beide Lebensformen, Bienen und Blütenpflanzen, immer besser aneinander an (Ko-Evolution): die Pflanzen entwickelten ihre heutigen Blütenformen mit zum Teil tiefen Nektarkelchen und Staubfäden, die Bienen ihre langen Rüssel, um gut an den Nektar heranzukommen, und ihr speziell an den Pollentransport angepasstes Haarkleid. Heute gibt es  über 250.000 verschiedene Blütenpflanzen. Deren Bestand ist allerdings nicht gesichert, da durch die Einflussnahme des Menschen die Vielfalt in der Natur Verluste erfährt, die sie evolutionär nicht schnell genug anpassen kann.

Dieser, unserer Meinung nach Fehlentwicklung, wollen wir – im Rahmen unserer Möglichkeiten – entgegenwirken. Dabei liegt uns die Honigbiene als „kulturentwickeltes Insekt“ genauso am Herzen, wie ihre wildlebenden, solitären Verwandten.

 

Wir lassen geschwärmte Bienen nicht im Stich und die Insekten nicht im Regen stehen.
Wespen und Hornissen geben wir ein neues Zuhause:

 

  • Schwarmfang von Bienenvölkern

    die ohne imkerliche Hilfe nicht mehr allein überleben würden.

  • Umsiedlung von Wespen und Hornissen

    in Fällen von „zu großer Nähe“ – siehe Bescheinigung.

    Hinweis auf eine informative Webseite zu Wespen: www.aktion-wespenschutz.de

  • Unterstützung beim Bau von Nesthilfen (Insektenhotels)

    damit die Vielfalt zu Ihnen in den Garten kommt.

 


Kontakt:
Tel.-Nr.: 0178  5 27 27 08  
   



In Seminaren und Vorträgen für alle Altersgruppen (Kindergärten, Schulen, Weiterbildung für Erwachsene, Gruppen u.a.) möchten wir unser Wissen teilen und verbreiten.

Kleine Stärkung für eine Hummel
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Wespennest an Bienenwabe gebaut
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Schönheit eines Wespennestes
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Brutpflege im Wespenvolk
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